Zwei Mädels, der Papa und der Brei


Wenn die Mama unterwegs ist und ich (der Papa)  mit den beiden Mädels allein zu hause bin, bedeutet das immer viele Abenteuer. Bevor Mama das Haus verlässt bereitet sie noch alle möglichen Klamotten, Utensilien und Taschen, die möglicherweise in ihrer Abwesenheit gebraucht werden, vor… Das was andere Familien mit in den 14-tägigen Urlaub nehmen, soll uns heute nur über den Samstagnachmittag bringen…

Kaum ist „unsere“ Mama aus dem Haus stürzen wir uns auch schon in das erste Abenteuer für heute. Babybrei, bestehend aus Karotten und Kartoffeln, natürlich im Thermomix zubereitet, füttern. Mama wollte mir noch Mut zu sprechen und hat beim gemeinsamen Frühstück erwähnt, dass Lya gestern die komplette Schüssel leer gegessen hat; Leny hat zustimmend genickt und bestätigt. Ich sag’s mal so: „Der Druck steigt!“ Vielen Dank liebe Familie.
Wie dem auch sei, der Brei ist „angerichtet“, ca. 20 Küchentücher vorbereitet, ein Lätzchen umgebunden, ein weiteres in Reserve und ein kleine Flasche Tee steht ebenfalls bereit, damit es besser rutscht.

Leny gesellt sich zu uns und schaut wie der Papa das wohl macht. Nicht vergessen, Lya hat gestern aufgegessen… Die ersten Löffel gehen super, unsere Jüngste scheint sich auf den Brei zu freuen und die Kombination aus frischen Kartoffeln und Karotten scheinen ihr zu munden. Etappensieg! Ein bißchen Tee zur Abwechslung und die nächsten Löffel können eingefahren werden.

Nach ein paar weiteren Löffeln scheint es aber nicht weiter zu gehen. Die Schüssel ist noch halbvoll und so wie es aussieht wird die Schüssel heute nicht mehr leer gegessen. Da müssen wir wohl noch ein wenig üben. Im Vergleich zu Leny vor vier Jahren läuft es aber wie geschnitten Brot. Leny hat die ersten Brei-Versuche mehr geschrien und den Brei dazu benutzt, um sich selbst und die umliegenden Wände mit neuer Farbe zu versehen.

Nach einem kleinen Bäuerchen und noch etwas Tee hilft mir Oma, die zwischenzeitlich bei uns vorbeigeschaut hat, beim waschen und umziehen unseres „Karotten-Monsters“, bevor sie auf Oma’s Arm einschläft und ich diese Zeilen schreiben kann.

Abenteuer Nr. 1 für den heutigen Papa-Töchter-Tag haben wir geschafft. Mal schauen, was der Tag noch so mit sich bringt.

In Planung ist noch ein Geburtstagsbesuch…