Muddy Angel Run 2017

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Ende 2016 wurde ich durch eine Werbung im Internet auf den Muddy Angel Run aufmerksam. Nach genauerem recherchieren, dachte ich mir: „Ich brauche ein Team!“. So gründete ich eine WhatsApp-Gruppe mit allen möglichen Teilnehmerinnen. Schnell wurde klar, wir werden ein Team gründen. Die Anzahl der teilnehmenden Mädels war aber noch völlig unklar, denn bis August 2017 war ja noch eine Menge Zeit. Außerdem wollten einige Gruppenmitglieder sich auch noch in ihrem Freundeskreis umhören, ob jemand, den wir noch nicht kannten, das Team verstärken möchte. Mädels wurden der Gruppe hinzugefügt, andere traten aus.

Im März 2017 stand dann endlich fest, wer wirklich mit an den Start gehen würde. Acht Mädels meldeten sich Online an: Teresa, Hannah, Luisa, Vivien, Sandy, Jenny, Christiane und ich! Ein Teamname musste her. Nach witzigen Vorschlägen (danke auch an dieser Stelle an Marcel, für seine Kreativität ) wie z. B. Tampon Warriors, entschieden wir uns aber für „RUNNING GA(N)G“.

Anfang Juli ging es dann an die genauere Planung. Relativ schnell war klar, wir brauchen T-Shirts. Die Entscheidung fiel auf schwarze Shirts mit weißem Druck. Nach einigen Angeboten fiel die Entscheidung auf die Beflocker der „koe48„, denn sowohl die bereits erlangten Erfahrungen, aber auch das unschlagbar gute Angebot sprachen für sich. Danke an dieser Stelle an Marlene und Conny für ihren Rat, die Zeit und die tollen Shirts! Außerdem entschieden wir uns auch noch dafür pinke Tutus zu tragen.

Am 12.08.2017 war es dann endlich soweit… Um 13.00 Uhr trafen wir uns alle auf dem Waldparkplatz an der Commerzbank Arena. Hier lernten wir uns auch alle zum ersten Mal persönlich kennen. Leider war das Wetter echt bescheiden… 15 Grad Celsius und ab und zu Regen! Naja… Wir waren uns sicher, wir werden ja später eh nass! 🙂 Auf ging es zur Anmeldestelle. Hier bekamen wir unsere Startnummern, welche auf pinke Stirnband er gedruckt waren. Nun war unser Dress fertig und SID machte das erste Teamfoto von uns.

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Nachdem die Taschen an der dafür vorgesehenen Stelle abgegeben waren, ging es zum Warm up! Jetzt waren es nur noch einige Minuten bis zum Start. Nach ein paar Aufwärmübungen, zählten wir auch schon den Countdown zum Start… 3…2…1… und los ging es!

Das erste Hindernis ließ nicht lange auf sich warten und nach ca. 20 Metern mussten wir durch eine Wanne klettern, welche kniehoch mit Schlamm / Wasser gefüllt war. Mit pitschnassen Schuhen ging es weiter. Es folgte die Gitterhürde. Hier kletterten wir über „Wellenbrecher“. Nach einigen Metern kam die erste Verpflegungsstation. Hier hätten wir uns vielleicht etwas länger aufhalten sollen, denn als nächstes kam das Gitterbecken.

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Ein ca. 20 Meter langes Becken, welches mit Wasser und Schlamm gefüllt war. Über diesem Becken waren Gitter befestigt, unter denen wir uns entlang hangeln sollten. Mein Gott war das Wasser kalt. Es war eine Überwindung sich in die Pampe zu legen. Aber wir haben es alle schnell geschafft. Weiter ging es zum Gleisdreieck, wo weitere fünf Hindernisse aufgebaut waren; Kletterpyramide, Holzwände, Bällebad, Reifenhügel und Team-tragen.

Dann liefen wir weiter zur Schaumparty. Das war ein Spass… Ein Becken voll mit Schaum, (welcher auch nicht so kalt war) und der komplette Weg war ebenfalls mit Schaum bedeckt. Wir schlitterten bis zu den Riesenwippen. Der Schaum, der sich immer noch an unseren Füssen befand, machte die Sache zu einer ziemlich glatten Angelegenheit. Aber wie bereits bei allen Hindernissen zuvor, legten wir wieder eine unglaubliche Teamleistung ab und jeder achtete auf jeden! Weiter ging es zur nächsten Verpflegungsstation. Hier gab es Wasser und Bananen, außerdem trafen wir hier auf Marcel, Lea, SID und Leny! Sie motivierten uns noch mal bevor wir weiter zum Netzcontainer liefen. Den Container erklommen wir mit einer Strickleiter, was durch unseren Teamzusammenhalt ebenfalls echt schnell ging. Wie auch bei den Hindernissen zuvor half jeder jedem! Dann ging es über ein Netz auf den zweiten Container um ihn dort an Sprossen wieder zu verlassen. Vom Container konnten wir schon sehen, was uns als nächstes erwartete. 🙂 Und auf ging es zum riesigen Matschhügel! Das absolute Highlight des Laufs!

Oben angekommen robbten wir zunächst unter rosa Fähnchen durch den Matsch. Eine Dame, die sicher im früheren Leben mal Feldwebel war, „motivierte“ uns hierbei.

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Dann ging es einen kleinen, aber sehr rutschigen Absatz hinunter zu den Rutschen. In zwei vierer Teams rutschten wir die Rutschen, welche immer neu mit Matsch besprüht wurden, hinab und landeten in einer riesigen Pfütze. Hier hieß es: Mund zu und durch! Die ein oder andere vom Team RUNNING GA(N)G tauchte hier kurz unter. GESCHAFFT!

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Jetzt ging es durch eine kleine Wanne, welche sicher mal zum etwas sauber werden gedacht war, jedoch war das Wasser eine braune Brühe. Das Ende war in Sicht… Zumindest ein wenig, nachdem die Teammitglieder sich den gröbsten Dreck aus den Augen wischen konnten.

Das vorletzte Hindernis war ein kleines Becken, in dem man unter einem Brett her tauchen musste. Nichts für mich… Und ich ging um das Hindernis herum. Die meisten von unserem Team kniffen nicht und tauchten durch das braune Nass. Nun ging es zum letzten Hindernis. Kurz durch eine Wanne, unter Reifen her und schon konnten wir das Ziel sehen. Hand in Hand und mega stolz liefen wir komplett als Team durchs Ziel!!!!

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Bevor wir uns auf den Weg zu den Duschen machten, knipste SID noch schnell ein Foto von uns. Die Duschen… Was soll ich dazu sagen?! Uns war klar, dass es nur kalte Duschen waren, aber die Rahmenbedingungen waren wirklich eine Katastrophe. Wir konnten unsere Taschen nicht wirklich ins Trockene stellen und es war wirklich eng. Wir duschten uns nur kurz mit den Gartenschläuchen ab. Hauptsache der dickste Dreck war runter und wir konnten was trockenes, aber vor allem warmes anziehen. Die Schuhe entsorgte ich direkt vor Ort.

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Durchgefroren, aber stolz und glücklich gingen wir zu den Autos. Trotz ewig langer heißen Dusche zu Hause, habe ich den kompletten restlichen Tag gefroren.

Mein Fazit zu dem Tag: Es war ein wirklich riesiger Spass! 50,- Euro Startgebühr waren zwar viel, aber a) für einen guten Zweck und b) für ein tolles Erlebnis. Der Zusammenhalt in unserem Team war unglaublich, obwohl sich zu Beginn die Mitglieder nicht alle kannten. Wir haben stets aufeinander geachtet, uns geholfen und uns motiviert. Auch mit den anderen Teams kam man in Kontakt und es war einen tolle Stimmung. Es hätte ein paar Grad wärmer sein können, dann hätte man das ein oder andere Hindernis als Abkühlung sehen können und es wäre nicht immer eine Überwindung gewesen sich ins kalte Wasser (braune Brühe) zu stürzen. Ich danke der RUNNING GA(N)G für diesen tollen Tag! Ich bin total stolz auf uns! Und sollte es nächstes Jahr wieder einen Muddy Angel Run in Frankfurt geben, werde ich auf jeden Fall dabei sein, eine WhatsApp-Gruppe eröffnen (oder zur bestehenden Gruppe einladen) und ich weiß, dass ich auf den ein oder anderen aus dem Team sicher zählen kann.

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Vielen Dank an Sandy, Hannah, Teresa, Christiane, Luisa, Vivien und Jenny, sowie ein herzliches Willkommen an alle Interessierten für den Muddy Angel Run 2018!