
Rotterdam, Brügge, Brüssel, Köln – Kurzentschlossen, ähnlich wie vor einem Jahr, diesmal glücklicherweise ohne traurige Umstände, haben wir in Rotterdam und in Brüssel jeweils ein Hotelzimmer für drei Tage gebucht.
Yvonne wollte unbedingt die PIXAR Ausstellung in Brüssel mit uns besichtigen. Da Brüssel alleine aber nicht unser Ziel sein sollte, planten wir eine kleine Rundreise. Da wir Rotterdam bei unserer Metropolen-Tour im Januar nicht angefahren haben, da die Route mit der AIDAnova nach Cherbourg führte und uns auf der Reise Brügge so gut gefallen hat, haben wir uns überlegt, dass wir erst Rotterdam besuchen und auf dem Weg nach Brüssel einen Halt in Brügge machen werden.

In Rotterdam haben wir im Novotel Rotterdam Brainpark übernachtet; ein wirklich schönes und gepflegtes Hotel, in dem man auch ein sehr gutes Frühstück bekommt, um frisch gestärkt in den Tag zu starten.

Unser Auto haben wir für die drei Tage auf dem Hoteleigenen Parkplatz stehen gelassen und uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B bewegt; ob U-Bahn, Straßenbahn oder Bus, in Rotterdam ist das Netz sehr gut ausgebaut und wir konnten uns jederzeit schnell und unkompliziert fortbewegen.

Nachdem wir ein Gruppen-Tagesticket für uns gelöst haben, selbstverständlich digital in der Smartphone-App, sind wir Richtung Innenstadt gefahren und haben uns als erstes die berühmten Kubushäuser angeschaut. Sehenswert in jedem Fall, aber nicht weiter spektakulär; sollten wir nochmal vor Ort sein, schauen wir sie uns vielleicht auch mal von innen an.

Weiter ging es zur mindestens genauso berühmten Markthalle. Von außen schon sehr, sehr beeindruckend…

… aber von innen zieht sie einen dann so richtig in den Bann. Betritt man die Markthalle zum ersten Mal, wird man von den Eindrücken erschlagen… Die Architektur ist einzigartig, die Vielfalt an Verkaufsständen und das „Gewusel“ durch die vielen Gänge tut ihr übriges. Glücklicherweise hatten wir mehrere Tage an denen wir uns an den verschiedenen Ständen haben eindecken können. Ob es Corndogs, Cannoli, Frozen Yoghurt, Kokosmakronen oder unser Besuch bei De Beren war, wir sind quasi von einem kulinarischen Highlight zum nächsten gehüpft. Außerhalb der Markthalle waren wir noch bei FIVE GUYS und haben uns frische Poffertjes schmecken lassen.

Wie es der Zufall so wollte lag die AIDAnova an einem der drei Tage im Hafen von Rotterdam, so dass wir Ramiel aus dem Weite Welt Restaurant wieder sehen und ihn feste drücken konnten.

Hoch hinaus ging es auf dem Euromast… Zwar nur für Leny und mich (SID), während es sich Lya und Yvonne im Café gut gehen ließen.

Die Aussicht, während sich die Plattform dreht, ist super schön. Schnell haben wir die AIDAnova und das ss Rotterdam Hotel, ein Hotel welches aus einem ausgedienten Kreuzfahrtschiff im Hafen liegend rastauriert wurde, entdeckt.
Auf dem Weg Richtung Brüssel haben wir einen Abstecher nach Brügge gemacht. Brügge hat uns bei der Metropolen Tour so gut gefallen, dass wir es nochmal besuchen wollten. Natürlich durfte ein Halt im Le Comptoir de Mathilde nicht fehlen. Ja, okay … wir haben es vielleicht etwas übertrieben, aber die Schokoaufstriche sind einfach unglaublich lecker. In aller Ruhe sind wir durch die kleinen Gassen des wundervollen Städtchens geschlendert und sind in Erinnerungen an unsere Reise im Januar geschwelgt, bevor wir uns auf den Weg nach Brüssel gemacht haben.

In Brüssel haben wir im Yooma Urban Lodge Hotel übernachtet. Die Zimmer sind sehr schön im Comic-Stil gestaltet. Das Frühstück war so lala, das Parkhaus so unfassbar eng, dass wir nur mit eingeklappten Außenspiegeln rein- und rausfahren konnten und die Gegend, in dem sich das Hotel befindet, lädt in keinster Weise zu einem Spaziergang ein. Als Basis war es mehr als in Ordnung, aber vermutlich würden wir in Zukunft ein Hotel mit einer besseren Lage wählen, um auch abends vielleicht nochmal rausgehen zu können. Im Internet wurde es als wirklich familienfreundlich angepriesen, was es auch vom Service her war.

Die PIXAR Ausstellung befand sich in der Nähe des Atomiums.

Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch verschiedenen Stadtteile. Leider mussten wir feststellen, dass Brüssel wirklich dreckig und herunter gekommen ist. Das hat uns sehr überrascht, da es sich um die europäische Hauptstadt handelt.

Die Halle der Ausstellung konnten wir nicht übersehen. Da wir noch etwas Zeit bis zu unserer Check-In hatten, gingen wir zum Atomium. Ja, es war ganz nett es mal zu sehen, aber auch hier wirkte das Drumherum eher runtergekommen.

Die PIXAR Ausstellung war wirklich sehenswert. Schon beim Betreten der Eingangshalle wurde man von der allbekannten PIXAR Lampe begrüßt. Nach einer kurzen Wartezeit ging es los. In verschiedenen Räumen wurden die PIXAR Filme ausgestellt. Aber nicht nur das … in jedem Raum roch es anders. So roch es im Raum von Coco nach Kerzen. Man konnte seinen PIXAR Helden nah kommen und so öffneten wir z.B. Kinderzimmertüren in der Monster AG, besuchten Andy’s Zimmer von Toy Story oder konnten einen Einblick ist das Wohnzimmer von Carl und Ellie aus Oben werfen. In jedem Raum war der bekannte PIXAR Ball versteckt. Sobald man ihn gefunden hatte, ging man zu einem Guide und gab ihm einen High Five.

Nach der Ausstellung fuhren wir mit dem Taxi vom Hotel in die Innenstadt. Natürlich durfte eine typische belgische Waffel nicht fehlen. Es gibt unzählige Toppings.

Dann machten wir uns auf die Suche nach Männeken Piss. Ein kleiner unscheinbarer Brunnen, den wir nur entdeckten, weil dort eine große Menschentraube stand. Bevor es zurück ins Hotel ging, machten wir, in alter Gewohnheit einen Halt im Hard Rock Cafe.

Zum Abschluss dieser Reise machten wir nochmal halt in Köln. Dort haben wir beim Hitschies Werksverkauf zugeschlagen, sind ein wenig durch die Kölner Innenstadt geschlendert, bevor ein unfassbar leckeres Mittagessen im Hänneschen und die Pfeffermühle den krönenden Abschluss bildete.
– Fazit der Reise –
Rotterdam ist wirklich eine schöne Stadt. Bis jetzt gab es noch keine niederländische Stadt, die uns nicht gefallen hat. Wir waren hier nicht das Letzte mal. Schön war, dass wir Ramiel getroffen haben und es wirklich sehr herzlich war. Brügge hat uns, wie bei unserem ersten Besuch, wieder sehr gut gefallen. Im Sonnenschein wirkt nochmal alles ganz anders. Von Brüssel waren wir wirklich enttäuscht. Wir haben es gesehen und somit abgehakt. Nochmal müssen wir dort aber nicht hin. Die PIXAR Ausstellung war genau nach unserem Geschmack. Köln ist auch immer ein Halt wert. Wieder endet eine Reise mit vielen gelaufenen und gefahrenen Kilometern, Erfahrungen und Erinnerungen.
© Fotos/Bilder: Privat
