– AIDAprima – Deck 11 – Kabine 11141 –
Manchmal laufen die Dinge nicht so, wie man sie sich gewünscht hat und wir schieben unsere Erlebnisse der vergangenen Nacht hier mal ein.

Nachdem es Leny gestern Abend schon nicht mehr so gut ging und sie auf der Kabine schnell eingeschlafen ist, hat sich ihr Zustand im Laufe des späten abends leider verschlechtert und sie musste sich übergeben. Leider ging das Malheur mitten in unsere Kabine, so dass es diverse Kissen, Decken und Lya’s Nachttisch erwischt hat.
Yvonne hat sich um Leny gekümmert, während sich Lya ins große Bett kuschelte und ich mit der Rezeption telefoniert habe.
Was sollen wir sagen, auch hier ist der Service einfach herausragend. Es klopfte an der Tür und zwei junge Männer ersetzten alle betroffenen Kissen und Decken, tauschten den Mülleimer aus, wünschten Leny gute Besserung, übergaben uns zwei Händevoll „Kotztüten“ und fragten mehrfach nach, ob sie noch etwas für uns tun könnten.
Als auch der Teppichboden gereinigt war und sich die Lage etwas beruhigt hatte, war es schon ca. 2:30 Uhr morgens, wir haben uns weiter um Leny gekümmert, die die ein oder andere Tüte noch brauchte, bis Yvonne irgendwann zu mir gesagt hat, dass ich versuchen soll zu schlafen und sie sich weiter kümmert.

Heute Morgen haben wir das geplante Frühstück im French Kiss ausgelassen und alle erst einmal, mehr oder weniger, bis 12:30 Uhr geschlafen.
Leny geht es etwas besser, aber fit ist sie noch nicht wieder; nach so einer Nacht natürlich nicht überraschend.
Lya und ich haben uns fertig gemacht, um zumindest etwas zum Mittag zu essen. Gegen 13:15 Uhr sind wir zu zweit ins Weite Welt gelaufen. Da unsere junge Dame vom Housekeeping bereits in unserem Gang war, haben wir sie nach neuen Handtüchern gefragt, da wir in der Nacht alle Handtücher genutzt haben. Sie hat uns noch zwei neue Wasserflaschen in die Hand gedrückt, eine neue Tempo Box gegeben und uns gesagt, dass sie zu jederzeit bereitsteht, falls wir noch etwas brauchen.
Leny ruhte sich weiter aus, nutzte ein „Cooling Patch“ gegen Kopfschmerzen, vielen Dank an unsere liebe Freundin Rebekka, während Lya dann mit Yvonne loszog, damit auch sie etwas essen gehen konnte.
Der Rest unserer Reisegruppe war heute Morgen im French Kiss frühstücken, um dann den kurzen Weg die Gangway nach unten in Richtung Oslo aufzubrechen.
Nun ist es 15:00 Uhr, Leny schläft tief und fest, Lya und Yvonne sind von Bord gegangen, ich schreibe diese Zeilen und hoffe, dass es unserer Großen bald wieder besser geht.
Auch wenn wir jetzt gemeinsam in Olso unterwegs sein sollten, sind wir dankbar, dass wir hier nicht „allein gelassen“ werden, sondern alle Crew Mitglieder, egal ob von der Rezeption, vom Service oder vom Housekeeping, wirklich alle ihr Bestes geben, um diese außergewöhnliche Situation zu überstehen.
Wir sagen VIELEN DANK, THANK YOU & TERIMA KASIH.
© Fotos/Bilder: Privat
