– Kopenhagen –

Nachdem es SID komplett mit Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und regelmäßigem Übergeben dahingerafft hat, stand fest, wir werden nur zu dritt nach Kopenhagen fahren. Bevor wir uns aber auf den Weg machten, frühstückten wir im Weite Welt Restaurant. Da wir nur den Bus Shuttle gebucht hatten, waren wir zeitlich flexibel und haben das Frühstück ganz ohne Stress und Zeitdruck genießen können.

Die Mädels warfen sich in ihre Schneemontur und wir machten uns auf den Weg zum Shuttle Bus, die uns bis zur kleinen Meerjungfrau brachte. Genau wie im letzten Jahr machten wir hier einen kurzen Halt und stellten wieder fest, dass sie wirklich klein ist; geradezu unspektakulär, aber da gewesen sein muss man trotzdem irgendwie :-).
Dann gingen wir den bekannten Weg am Gefion Brunnen vorbei zum Schloss Amalienborg. Diesmal kamen wir pünktlich zur Wachablösung und schauten zu wie die Wachmänner im Takt des Musikkorps marschierten.

Der Wind war wirklich eisig, aber trotzdem wollten wir noch etwas durch Kopenhagen bummeln. Als unsere Mädels einen McDonalds entdeckten, hatten sie die Idee, dort eine kurze Pause zu machen und zu schauen, was man wohl in Dänemark alles bestellen kann. Na gut, dann sind wir halt reingestiefelt und sie stärkten sich mit dem vertrauten Angebot, stellten aber fest, dass es doch anders schmeckte als zu Hause. Dann gingen wir etwas durch die Einkaufsstraße, bevor wir beschlossen, langsam zurück zum Shuttle zu laufen. Diesmal liefen wir etwas anders und Leny und Lya entdeckten einen relativ steilen Hügel; offensichtlich waren hier schon Kinder runtergerutscht. Sie versuchten mit vollem Körpereinsatz den Hügel zu erklimmen. Gemeinsam schafften sie es und rutschten dann den Hügel hinunter. Unten angekommen, zeigte ich ihnen die Treppe die sich an der Seite des Hügels befand. :-D.

Zurück an Bord verabredeten wir uns mit Lea, Christiane und Marcel im Beachclub. Während wir Cocktails genoßen, tauchten, schwammen, sprangen und entspannten sich die Mädels im Pool. Irgendwann kam der Hunger und wir sind für einen ersten Snack im Fuego eingekehrt. Wir fanden einen Tisch am Fenster und stellten fest, dass wir schon ablegten. Das letzte Ablegen der Reise und wir saßen im Restaurant… Zum Glück waren wir schon fertig, so dass wir schnell auf Deck 6 liefen um dort das gewohnte, letzte „Sail Away“ zu hören. Von dort aus gingen wir ins Casino und kauften für den Abend einen Bingoschein; bei der ersten Bingo-Runde waren wir in der Wellness Suite und konnten deshalb leider nicht mit machen. Lya hat auf Deck 6 auf der Plaza noch schnell am Glücksrad gedreht und traditionell ein paar Gutscheine abgesahnt; da wir uns bereits mit allem was wir uns vorgenommen hatten (Maki Plüschtier, Pandora Anhänger, etc.) versorgt haben, hat Lya die Gutscheine zu den anderen gesteckt, die sie noch von der AIDAperla und AIDAnova in ihrer Kulturtasche hatte.

Auf Deck 8 fanden wir einen schönen Platz und machten uns für die Bingo Runde bereit. Lya und Lea gingen noch kurz ins Four Elements, da man dort Clubbie-Magnete basteln konnte. Die Bingo-Runde begann und es war sooooo spannend… …relativ schnell fehlten uns nur noch drei Zahlen… …trotzdem kein Glück. Ein Mann von Deck 7 rief Bingo und gewann mal eben € 2.660,-.

Da die letzte Prime Time, die sogenannten Farewall Prime Time, immer etwas Besonderes ist, entschieden wir uns diese live im Theatrium anzuschauen. Es war noch etwas Zeit, also gingen wir ins Eiscafé, damit Leny auch endlich einen Croffle essen konnte. Lya und Lea verabschiedeten sich und gingen auf die Kabine, um dort etwas zu spielen. Leny genoss den Croffle in vollen zügen. Es war immer noch ein wenig Zeit… Was macht man nun… …naja, Tapas gehen immer :-). Bevor wir uns dann einen Platz im Theatrium suchten, gingen wir auf die Kabine um schon die ersten Koffer zu packen und nach SID zu schauen, der leider einfach nur da lag, mit drei Decken, Original AIDA-Kotztüten und versuchte so viel wie möglich zu schlafen.

Wir trafen uns auf Deck 7 und suchten uns einen Platz für die Prime Time. Der Smilling Star ging an die Tanzlehrerin der Reise. Nach dem einige Aufnahmen der Reise gezeigt wurden, untermalt mit dem bekannten AIDA Song „Richtung Horizont ins Glück“, sang ein Crew Mitglied „My Way“. Ein kleiner Teil der Crew stand vor der Bühne und wedelte mit Fähnchen. Dies ist immer der Moment, in dem man realisiert, das war die letzte Show für diese Reise und alle im Theatrium werden ganz emotional.

Für das Abendessen gingen wir ins Markt Restaurant. Natürlich durfte die obligatorische Reisetorte nicht fehlen. Am letzten Abend ist immer alles anders eingedeckt und besonders verziert.

Auf dem Rückweg gingen wir noch kurz am Casa Nova Restraurant vorbei, um uns von Melody zu verabschieden. Noch ein Foto und (Spoiler) ein „Auf Wiedersehen im Juli“ :-D.

Bevor wir uns die Kopfhörer für die Silentparty holten, welche aufgrund der vielen Wünsche von den Gästen nachgeholt wurde, packte ich noch ein paar Dinge in den Koffer und brachte SID einen Tee. Die Silentparty war ein wirklich schöner Abschluss unserer Reise, auch wenn wir leider Vieles in den letzten Tagen ohne SID erlebten. Wir sangen und tanzten zu verschiedenen Musikrichtungen und genossen einfach den Abend. Lea und Lya wollten nochmal zur Scharfen Ecke. Ich begleitete sie und wir drehten dann nochmal eine Runde über das Schiff, um im Four Elements unsere „Lächel-Momente“ abzugeben, die auch nach der Vergabe des Smiling Starts noch an die betreffenden Crew-Mitglieder weitergegeben werden. Dann brachten wir Lea zurück in den Beachclub. Leny feierte mit Penelope, Helena, Marcel und Christiane und wir besprachen, dass sie sie gegen 0:00 Uhr zurück auf die Kabine schicken sollen. Sie sollte den letzten Abend in vollen Zügen genießen. Lya und ich gingen in die Kabine, um den letzten Koffer zu packen. Die große Kunst ist es, alles einzupacken, aber trotzdem für den nächsten Morgen noch etwas zum Anziehen zu haben, da wir die Koffer immer vor die Tür stellen, damit sie bei der Ausschiffung ins Terminal gebracht werden :-D. Pünktlich um 0:00 Uhr kam Leny, checkte noch ihre Sachen und wir stellten unsere Koffer vor die Kabine… Der traurigste Anblick auf einer Kreuzfahrt, wenn alle Koffer in den Fluren stehen.
Wir liefen heute 24.736 Schritte, was ca. 15,21 km entspricht.
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