Einschiffung, Planschen, Fotoshootings & Traditionelles im French Kiss

– Hamburg – Cruisegate Steinwerder –

Nachdem ich (SID) von Samstag auf Sonntag nicht viel geschlafen habe, weil ich abends noch das WM Viertelfinalspiel zwischen Norwegen und England geschaut, morgens in aller frühe noch die letzten Hauptkämpfe des UFC Events (MMA) verfolgt und dann auch noch bei der Endphase des WM Viertelfinales zwischen Argentinien und der Schweiz mitgefiebert habe, wurde die Schlafphase doch um einiges kürzer als geplant.

Ich habe mich schon mal fertig gemacht, Yvonne wurde inzwischen auch langsam wach und unsere Mädels haben wir dann um 08:00 Uhr geweckt. Aufgrund der Vorfreude auf unsere nächsten Abenteuer in Norwegen fiel es den beiden nicht schwer aufzustehen.

Alle haben sich fertig gemacht, die Sachen zusammengepackt und schon saßen wir im Auto Richtung Cruise Center Steinwerder. Dort angekommen eröffnete sich bei der Zufahrt ein sehr vertrautes Gefühl. Die AIDAprima war schon von weitem zu erkennen und wir sind auf unsere angestammte Parkreihe, direkt vor dem Terminal, gefahren, fast genau gegenüber von der Gepäckabgabestelle.

Was die Einschiffung angeht bedarf es hier keiner großen Worte mehr. Zwei sehr nette AIDA Mitarbeiterinnen sorgten in sehr symphatischer Weise für Ordnung vor dem Terminal und der komplette Prozess dauerte keine 15 Minuten bis wir dann final an Bord waren. Die klassischen Einschiffungsfotos haben wir natürlich direkt erledigt ;-).

Da die AIDAprima baugleich zur AIDAperla ist und wir ja ohnehin erst im Januar hier waren, benötigten wir keine Eingewöhnungszeit und konnten uns sofort orientieren, wobei wir unsere Kabine erstmals nicht in der Mitte des Schiffes haben, sondern wir es uns auf dieser Reise im vorderen Teil, auf Deck 12 in einer Verandakabine, gemütlich machen. Um erst einmal so richtig in Urlaubsstimmung zu kommen, steuerten wir die Lanai Bar an und bestellten uns die ersten vier Drinks: zwei „Dodo’s“, eine Fanta und einen Vanilla Milkshake.

Am Ausflugscounter haben wir Alexandra kennengelernt, bei der wir nachgefragt haben, ob Yvonne auch noch mit zur Brückenführung kann, weil wir bei der Buchung nur noch drei Plätze bekommen haben. Sie hat telefonisch nachgefragt und Yvonne auf die Warteliste gesetzt. Spoiler: Wir haben am späten Nachmittag einen Anruf auf unsere Kabine bekommen: „Hallo, Alexandra hier, ich habe gute Nachrichten und gerade die Info bekommen, dass ihr zu viert an der Brückenführung teilnehmen könnt.“ Was für ein toller Service und was für tolle Menschen für AIDA arbeiten. Vielen, vielen Dank für die Mühen, wir freuen uns sehr. In jedem Fall unsere Kanditatin für einen Smiling Star.

Anschließend schlenderten wir ein wenig übers Schiff und schauten mal, ob wir Veränderungen am Schiff entdecken können, da es ja vor kurzem erst aus einem kurzen Werftaufenthalt gekommen ist. Aufgefallen ist uns nichts größeres, nur dass wir uns einfach wohlfühlen und uns auf eine tolle Reise freuen.

Gegen 12:30 Uhr sind wir dann zum erstem Mal auf unsere Kabinen gegangen, haben unsere Sachen abgelegt und vom Balkon geschaut, wie denn der Ausblick so ist. Nach vorne raus sind wir dem Kapitän ganz nah und ansonsten ist der Ausblick einfach toll. Nicht nur aufgrund des Malheurs der letzten Reise freuen uns vor allem bei den Einfahrten in die Fjorde früh morgens auf dem Balkon sitzen zu könne, um die beeindruckenden Landschaften zu genießen. Ansonsten ist es unsere liebgewonnene Kabine mit zwei Bädern, einem Doppelbett, einer Schlafcouch für Lya und dem Pullmann-Bett, welches aus der Decke kommt, für Leny.

Bevor wir unsere digitale Sicherheitseinweisung, mit dem anschließenden Einfinden bei unserer Musterstation, samt angelegter Rettungsweste, absolviert haben, sind Yvonne, Leny und Lya zum planschen in den Beach Club gegangen, haben dort getobt, sich diverse Drinks schmecken lassen und die ersten Bekanntschaften geknüpft; Milla (7) und Levi (5).

Ich bin in der Zeit ins Fitness Studio gegangen und für 5 km übers Laufband gejoggt. Auch hier sind die Mitarbeiter so wunderbar freundlich, stehen immer zur Verfügung und beantworten alle Fragen.

Das Auslaufen, pünktlich um 17:00 Uhr, haben wir auf unserem Balkon genoßen. Die Mädels haben, auch hier sind die Abläufe inzwischen gelernt und gewohnt, Drinks geholt und schon ging das Typhon (Schiffshorn) drei Mal los und es erklang „Sail Away, Sail Away, Sail Away“ aus den Lautsprechern. Nun ging es also wirklich los.

Für uns eine neue Erfahrung, weil wir erstmals nicht nur im vorderen Teil des Schiffes sind, sondern auch auf der Backbordseite (links in Fahrtrichtung). Da die Ausfahrt über die Elbe recht lang ist, sind wir noch mal an Deck gegangen, Richtung Lanai Bar, um einen wunderschönen Blick nach hinten zu genießen, aber auch mal nach vorne in den Bug, um zu schauen wo wir denn hinfahren…

Es ging dem Abend entgegen und wir hatten für 20:00 Uhr einen Tisch im French Kiss reserviert. Bevor es aber soweit war, haben wir unsere Koffer ausgepackt, alles in den Schränken verstaut und die vier großen Koffer unterm Bett verstaut. Immer wieder erstaunlich wie viel Raum so eine „kleine“ Kabine bietet.

Unterwegs zum Abendessen haben wir noch an zwei Fotostationen, „AIDA Buchstaben“ und „Flower Frame“ halt gemacht, wo wir uns als Familie, aber vor allem Lya und Leny haben ablichten lassen.

Im French Kiss gab es die wunderbaren Spezialitäten, auf die wir uns so gefreut haben. Den Tisch reservieren wir immer schon vorab, lange bevor die Reise losgeht; so haben wir am ersten Abend ein festes Ritual mit dem Rinderfilet und dem AIDA Kussmund zum Nachtisch. Auch hier, aber das braucht man gar nicht mehr erwähnen, war der Service und das Essen einfach herausragend.

Nach dem Essen ging es nochmal an Deck, dort wartete ein „Skywalk Fotoshooting“, worauf sich besonders Lya gefreut hat. Sie hatte Leny’s Polaroid Kamera im Schlepptau, um ein ganz besonderes Foto als Erinnerung zu schießen. Wir hatten seit langem mal wieder lange Hosen und einen Pullover an, weil es doch sehr, sehr windig war und wir nun schon auf dem offenen Meer waren.

Bevor es zurück zur Kabine ging schlenderten wir nochmal übers Schiff, und begegneten einer kleinen Ente. Da hat sich jemand was wundervolles einfallen lassen und diverse Mini-Enten auf dem Schiff verteilt.

Als Lya und Leny ein weiteres Mal los sind, um nochmal Drinks für die Kabine zu holen, haben sie einen Stop an der Scharfen Ecke gemacht, um einen Late Night Snack zu genießen. Zurück auf der Kabine hat Lya übers ganze Gesicht gestrahlt, weil sie eine zweite Ente gefunden hat.

Gelaufen sind wir ca. 18.392 bzw. ich 22.412 Schritte, weil ich ja noch auf dem Laufband war :-).

Nun geht es ins Bett, um Energie für den morgigen Seetag zu tanken. Als wir auf’s Schiff gekommen sind, war noch nichts geplant und nun kündigt sich schon der erste Freizeitstress an: Klettergarten im Four Elements, zwei Friseutermine, Brückenführung und dazwischen müssen wir ja noch was essen :-).

© Fotos/Bilder: Privat