Fazit zu unserer Fjord Reise 2.0 auf AIDAprima

– Kelkheim –

Mit etwas Abstand schauen wir nun zurück auf wirklich tolle 13 Tage. Wir sind zwar schon wieder einige Tage zu Hause, schauen etwas wehmütig, aber dennoch sehr glücklich, mit Hilfe der „MarineTraffic“-App immer mal wieder, wo sich die AIDAprima gerade befindet und bekommen auch in unseren SocialMedia Feeds unzählige Bilder von Bord.

Wir starteten ganz entspannt am Samstag, den 11.07.2026 bei Max, Sarah und Bucky. Danke, dass wir bei euch so entspannt in den Urlaub starten konnten. Dann ging es am Sonntag, dem 12.07.2026 pünktlich, um 09:15 Uhr, Richtung Cruise Center Steinwerder. Da lag sie bereits, die prachtvolle AIDAprima.

Die Reisenden der letzten Tour verließen das Terminal und wir gaben unsere Koffer ab, bevor wir eincheckten. Klingt komisch, aber sobald man im Cruise Terminal die Rolltreppe hochfährt, beginnt der Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff.

Allgemeines
Die ersten Tage war es etwas schwer ein Tag-Nacht-Gefühl zu bekommen. Auch wenn um ca. 23:00 Uhr die Sonne unter ging, blieb es hell, vergleichbar mit der Abenddämmerung bei uns. Gegen 4:30 Uhr ging die Sonne dann auch schon wieder auf. Das heißt, es wird nicht stockdunkel, sondern nach dem Sonnenuntergang beginnt auch schon wieder die Morgendämmerung.

Nach 11 Tagen duschen mit dem Schiffswasser, fühlen sich die Haare, trotz Spülung und Pflege, an wie von einer Barbiepuppe, aber das kannten wir ja schon von den vorherigen Reisen und SID hat diese Herausforderung natürlich nicht ;-).

Die Kabine
Unsere Kabine 12217 war super. Zum ersten Mal hatten wir eine Kabine auf der Backbordseite und ziemlich weit vorne. Die vorderen Aufzüge waren schnell erreichbar und auch der Weg zum Beach Club war sehr nah. Lediglich die Restaurants, die hinten liegen, waren etwas weiter weg, was aber nicht störend war.
Die Kabine selbst war exakt die, die wir auch sonst immer gebucht hatten, mit zwei getrennten Bädern, einem Balkon und dem, besonders von Leny, liebgewonnenen Pullmann-Bett.

Besonderes an Bord
Am ersten Seetag nahmen wir an der Brückenführung teil. Es ist wirklich beeindruckend gewesen. Der Ausblick, die Technik, die Informationen … es hat sich wirklich gelohnt und Kapitän David Rienecker nimmt sich alle Zeit der Welt, um den Gästen die Seefahrt näherzubringen, alle Fragen zu beatnworten und abschließend für ein Foto bereitzustehen.

Hier trafen wir auch zum ersten Mal Andre, Sabrina und Jalina. Schön, wenn man nette Menschen an Bord kennenlernt. Es war so erfrischend und wir würden uns sehr freuen euch bald wieder zu sehen.

Besonders war auch, dass wir zum ersten Mal bewußt die „Cruise-Ducks“ fanden. Das war für Leny und Lya super. Manchmal machten sie sich einfach auf den Weg um Enten zu suchen. Am Ende sind wir mit einem Sack voller großen und kleinen Enten von Bord gegangen.

Die Wellness Suite war auch, wie gewohnt, super. Wir würden sie immer wieder so früh buchen, da man vor Ort ein Frühstück bekommt, welches wirklich keine Wünsche offen lässt. Auch alle Anwendungen, die wir gebucht hatten, SID hatte eine Harmony Ganzkörper-Massage, Lya eine Kokos-Kids-Massage, Leny eine Teens-Rückenmassage und eine Wellness-Gesichts-Behandlung und ich eine Harmony Nacken-Rücken-Massage, waren toll! Unsere Mädels haben sich darüber hinaus im Laufe der Reise noch jeweils einen Friseurbesuch gegönnt.

Das Wetter
Vor der Reise beobachteten wir täglich die Wettervorhersagen der Städte, welche wir anlaufen sollten. Und was soll ich sagen … das Wetter hat es gut mit uns gemeint. Zwischen 18 und 28 Grad Celsius war alles dabei. Manchmal war es morgens etwas nebelig, aber es lichtete sich immer. Selbst in Bergen, der regenreichsten Stadt Europas mit durchschnittlich 200 Regentagen, zeigte sich die Sonne von morgens bis zum Auslaufen. Die extra gekauften Regenjacken wanderten unbenutzt wieder in den Koffer. Das Wetter hat natürlich zu dem Erleben der Reise einen großen Beitrag geleistet und wir sind wirklich, wirklich dankbar so ein Glück gehabt zu haben.

Landgänge, Ausflüge & Erkundungen
Einige Häfen kannten wir ja bereits, aber dennoch entdeckten wir überall etwas Neues. Bei unserer Reise im August 2023 kamen wir oft in Freizeitstress, da wir möglichst viel erleben wollten und an manchen Tagen sogar zwei Ausflüge gebucht hatten. Das war bei dieser Reise nicht so. Der einzige, über AIDA gebuchte Ausflug, war die Fahrt mit der Flambahn. Somit konnten wir an jeder Destination spontan entscheiden, was wir wann sehen wollten.

In Stavanger entdeckten wir die bunten Häuser, in Geiranger den Holzstuhl weit oben über dem Fjord und in Alesund liefen wir die 418 Stufen des Hausberg Akslas hinunter.

Wir aßen fast überall Zimtschnecken und können sagen, dass es große Unterschiede beim Geschmack und der Qualität gibt.

Ansonsten war es überall unaufgeregt und entspannt. In Geiranger nahmen wir spontan den Hop On, Hop Off Bus und in Maloy fuhren wir mit der Bimmelbahn. In Molde nahmen wir spontan den Shuttelbus zum Hausberg. Von hier aus konnte man über den Fjord schauen und die Aussicht genießen.

Von zu Hause aus hatten wir bereits für Bergen die Tickets für die Floibahn gebucht. Und aus Erfahrung war das dann auch unser erstes Ziel. Wir hatten wirklich Glück, dass wir noch an der Schlage vorbei gehen konnten. Zwei Stunden später war das nicht mehr möglich und eine ca. 300m lange Warteschlange hatte sich die Straße hinunter gebildet. Dies war sicher auch dem geschuldet, dass neben unserer AIDAprima auch ein Schwesternschiff, die AIDAdiva, als auch noch ein weiteres Kreuzfahrtschiff in Bergen lagen.

Die Destinationen
Stavanger, was für eine schöne Stadt. Wieviel Streetart man hier findet und die bunten Häuser haben so viel Charme.

Stavanger

Beim letzten Mal hatten wir in Alesund keine Zeit irgendetwas auf eigene Faust zu machen. Diesmal war es ganz entspannt und wir erkundeten das Städtchen.

Alesund

Die Einfahrt in den Geirangerfjord kann man gar nicht oft genug sehen. Welche Ruhe der Fjord ausstrahlt und das Wasser ist wie ein Spiegel. Wer hier nicht zur Ruhe kommt, macht wirklich was falsch. Man kann die Schönheit der Natur gar nicht in Worte fassen.

Geiranger

In Molde hatten wir beim letzten Mal nur einen kurzen Stopp. Diesmal legte das Schiff etwas außerhalb an. Nachdem wir mit dem Shuttlebus vom Hausberg zurück waren, gingen wir nochmal in die Stadt. Das „Jazzfestival“ verwandelte die Stadt in ein schönes Straßenfest.

Molde

Maloy ist ein kleiner Ort, fällt aber unter die Kategorie, haben wir gesehen, war ganz nett.

Maloy

Flam, so klein und doch so eindrucksvoll. Es ist nicht wirklich viel zu sehen, aber was man sieht ist einfach wunderbar. Der Strand liegt direkt neben dem Anleger. Man kann also quasi zum Schiff schwimmen. Es herrschte eine positive Stimmung.

Flam

Bergen ist auch so schön. Wenn man auf dem Hausberg ist und die Natur genießt, ist man so weit weg vom Alltag. Der Fischmarkt ist, auch wenn wir dort nichts essen, auf jeden Fall sehenswert. Lya möchte die lebenden Tiere in den Aquarien gerne alle kaufen und wieder in die Freiheit entlassen…

Bergen

Kristiansand, die Stadt die uns im Winter so verzaubert hatte. Konnte sie uns auch im Sommer überzeugen? Voll und ganz. Natürlich wirkt es im Winter durch die ganzen Lichter und den Schnee nochmal komplett anders, aber trotzdem ist Kristiansand auch bei strahlendem Sonnenschein ebenfalls wunderbar.

Kristiansand

Das Schiff
Die AIDAprima ist ein tolles Schiff, ebenso wie ihre Zwillingsschwester AIDAperla und die AIDAnova, auf denen wir bereits reisen durften. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Die Rutschen, der Beach Club, die Shows und die unzähligen Angebote, die es an Bord gibt.

Trotzdem kann ich sagen, dass die AIDAperla mein Lieblingsschiff bleibt. Das liegt daran, dass es unsere erste Reise war und wir damals mit so vielen Emotionen von Bord gingen. Der Kontakt zu Helmi und Kevin besteht nach wie vor und wenn es passt, werden wir sicher wieder mal mit der AIDAperla fahren. Natürlich schließen wir weder AIDAprima, noch AIDAnova aus, bei der Planung einer Kreuzfahrt muss bekanntermaßen ziemlich viel zusammenpassen; Reise-/Ferienzeit, Schiff, Route, Destinationen, Kabinenverfügbarkeit, etc…
Nach den Gesprächen mit Andre, Sabrina und Jalina ist vielleicht auch mal eine Reise mit einer MeinSchiff gar nicht verkehrt…

Arun, Jester, Binay, Lya, Helen & Leny (Fotocrew)

Die Crew
Sie sorgt täglich dafür, dass wir einen tollen Urlaub erleben. Ein großes Dankeschön geht hier an: Helen, Jester, Arun und Binay! Ihr seid für uns das beste Fototeam! Danke, für den Spaß, den wir immer hatten, eure offene und freundliche Art und die wundervollen Fotos, die ihr von uns allen gemacht habt.

Lya, Heidi, Leny (General Managerin)

Auch Heidi Rothe war die beste General Managerin, die wir auf unseren Reisen bisher erleben durften. Ihre offene Art, immer freundlich, bodenständig und immer auf Augenhöhe mit den Gästen und besonders den ganz, ganz Kleinen, einfach großartig.

Leny, Steffi, Lya (Entertainment Managerin)

Auch Steffi, die Entertainment Managerin, einfach ganz, ganz großartig! So frisch, so offen, so unterhaltsam und unaufgeregt.

Yvonne, Lya, Caro, Leny, SID (TV & Film Supervisorin)

Caro, die nicht im Vordergrund steht, aber eine ganz, ganz große Rolle spielt! Für alle da, hat immer ein offenes Ohr, kümmert sich und ist dabei immer freundlich und sooooo nett!

Natürlich darf man hier auch nicht Putu, Hari, Joanna, Lasse, Marcel, unsere beiden Jungs von der Balkonreinigung, die sogar den Smiling Star Award erhalten haben und die vielen, vielen Menschen, die wir nicht mit Namen kennen, uns aber auch eine so wunderbare Zeit gestaltet haben, vergessen!
Sie alle machen einen Urlaub mit AIDA zu etwas ganz Besonderem!

Last but not least: Kapitän David Rienecker! Was für ein sympathischer Kapitän. Die Brückenführung war super und auch seine täglichen Infos von der Brücke hatten exakt das richtige Maß. Informativ und in keiner Weise aufdringlich.
Wenn wir auf der Backbordseite an den Häfen angelegt haben, hatte er mit seinen Offizieren auch immer ein Winken für Lya und Leny übrig, wenn sie die Anlegemanöver beobachtet haben.
– Ihr … … … Kapitän! –

Das Essen
Es ist für jeden etwas dabei! Die vielen Gäste, die gerade in der Ferienzeit zu erwarten sind, verteilten sich auch sehr gut, so dass wir immer einen Tisch bekamen und in aller Ruhe essen konnten. Auf einer Kreuzfahrt wird niemand verhungern und das Essen ist wirklich gut! Egal, ob im Brauhaus, Burger im Fugeo, asiatisch im East oder die Vielfalt im Markt- oder Weite Welt Restaurant! Und wenn es mal nicht ein Buffet-Restaurant sein soll, stehen mit dem French Kiss und dem Casa Nova sowie dem Buffallo Steak House und dem Rossini weitere Optionen zur Verfügung. Da SID der Einzige bei uns in der Familie ist, der Sushi essen würde, ist die Sushi Bar für uns immer außen vor.

Das sagt Lya
Mir hat es gut gefallen. Ich fand es gut, dass wir so lange, also 11 Tage, an Bord waren und so viele neue Leute kennengelernt haben, wie die Helen, Jalina & Joanna. Das Wetter war überall super, das hat mir gut gefallen. Kristiansand und Flam haben mir am Besten gefallen, weil wir da die Füße ins Wasser gehalten und am Wasser gespielt haben. Den Hop On, Hop Off Bus in Geiranger fand ich nicht so gut, weil die Kurven so eng waren. Ich mag die Scharfe Ecke sehr gerne, weil ich dort auch ganz spät noch eine Bratwurst, ohne Soße, bekomme :-). Die PrimeTime mit Steffi am letzten Abend fand ich super, weil da unser Foto gezeigt wurde und die beiden Crew-Mitglieder wegen uns den Smiling Star Award gewonnen haben. Den Seegang am letzten Seetag fand ich doof.
Cool war, dass ich jeden Tag im Pool war und die Kids-Discos mit den Clubbies.
Es war eine super Reise.

Das sagt Leny
Am Besten fand ich Flam und die Zimtschnecken waren hier am Leckersten; ich habe sogar zwei gegessen :-). Außerdem war es ganz klein und das Wetter war super. Der beste Ausflug war in Geiranger. Da haben wir ganz oben auf einem Stein gesessen und den Ausblick genossen. Das fand ich sehr schön. Nicht so gut fand ich es in Molde auf dem Hausberg, weil es dort so windig und kalt war. Die Show „Germany goes Pop“ fand ich richtig, richtig gut und die Silentpartys sind auch immer super. Die zweite Silentparty hat mir aber besser gefallen, weil wir länger geblieben sind. Mein Lieblingsrestaurant ist das Weite Welt, aber im Brauhaus fand ich es auch sehr lecker. Doof fand ich, dass am letzten Tag so viel Seegang war und dass die Reise so schnell wieder vorbei war. Zum Lachen hat mich der Kapitän gebracht, weil er immer drei Sekunden Pause gemacht hat, wenn er sich bei seinen Ansprachen verabschiedete: „Ihr … … … Kapitän.“ Schön fand ich, dass ich viel mit Lya alleine auf dem Schiff machen konnte und wir Jalina kennengelernt haben, mit der wir Zeit verbracht haben. Die AIDAprima ist super, aber mein Lieblingsschiff bleibt die AIDAperla.

Die Abreise
Diesmal hatten wir uns dazu entschieden, einen weiteren Tag in Hamburg zu bleiben und das Musical Tarzan zu besuchen. Das Novotel Hamburg Alster ist empfehlenswert, ein tolles Frühstück und die Zimmer sind auch wirklich geräumig, sehr gut ausgestattet und sauber.

Wir hatten, als wir von Bord gingen, also nicht direkt das Gefühl, dass es jetzt nach Hause geht, sondern erreichten nach ca. 20 Minuten, das nächste Ziel und wir erlebten noch etwas. Die Backstageführung war informativ und wirklich interessant. Tarzan ist sehr stark durch die Akrobatik geprägt. Es war schön, aber gehört definitv nicht unter unsere Top 3 Musicals. Am nächsten Tag frühstückten wir in Ruhe, verbrachten noch etwas Zeit in Hamburg, sind in das neue Westfield Einkaufszentrum gefahren und dann ging es doch schon final nach Hause.

Wie immer mit sehr viel Wehmut, aber mit unendlich vielen schönen Erinnerungen kamen wir zu Hause an. Welch wundervolle Reise nun hinter uns liegt!

In unserem Urlaub haben wir jede Menge Strecke zurückgelegt. Insgesamt sind wir 234.758 Schritte gelaufen – das entspricht ungefähr 175 Kilometern.

Mit der AIDAprima haben wir 2.073,6 Seemeilen zurückgelegt, was etwa 3.840,3 Kilometern entspricht. Zusätzlich waren wir mit dem Auto rund 1.030 Kilometer unterwegs.

Insgesamt haben wir auf unserer Reise somit beeindruckende 5.045,3 Kilometer zurückgelegt – zu Fuß, auf hoher See und in den Fjorden sowie mit dem Auto. Eine unvergessliche Reise mit vielen besonderen Erlebnissen und bleibenden Erinnerungen!

© Fotos/Bilder: Privat