– Alesund –

Heute früh, auf dem Weg nach Alesund, begann der Morgen für Yvonne und SID schon um 6:45 Uhr. Unsere Mädels schliefen noch tief und fest, mit der Silent Party in den Knochen, dem Gedanken, ob die Zahnfee denn auch auf’s Schiff kommt und dem Wissen, dass wir erst um 11:00 Uhr anlegen würden.
Und was macht man, wenn man schon so früh wach ist? Richtig, ab ins Body & Soul Sport auf’s Laufband und den Cross-Trainer, um schon einmal die Basis zu schaffen, für die vielen Leckereien, die heute sicher wieder auf uns warten…

Unsere Mädels haben bis 09:30 Uhr geschlafen und so ausreichend Erholung bekommen. Zum Frühstück ging es ins volle Markt Restaurant. Immer wieder faszinierend, wie sich die Spezies „Mensch“ verhält, wenn sie der Meinung ist nicht das zu bekommen, was ihr vermeintlich zu steht. Der sehr nette, philippinische Kellner, den wir gestern beim Abendessen kennengelernt haben, hat uns einen Platz frei gemacht und wir konnten in Ruhe und gelassen frühstücken.

Da im Hafen bereits die MSC Euribia vor Anker lag hat Kapitän David Rienecker allen, die auf eigene Faust an Land gehen wollen empfohlen, das Schiff erst nach 15:00 Uhr zu verlassen, da die Euribia um 17:00 Uhr schon wieder ablegt und die Stadt dann nicht mehr ganz so voll sein wird. Unsere AIDAprima bleibt bis 20:30 Uhr im Hafen, so dass wir noch ausreichend Zeit zum Erklimmen des Aksla haben werden.

Um die Zeit bis zum Landgang zu verkürzen sind wir zum Ausflugs-Counter gegangen und haben uns einen Zeit-Slot für die „Mystery Cabin“ gesichert. Dabei handelt es sich um ein „EXIT-Spiel“, ähnlich wie wir es bereits auf der AIDAnova gemacht haben. Wir wollten schauen wie lang Lya, die das Rätsel damals gelöst hat, und unsere Ober-Detektivin Yvonne, dieses Mal brauchen um den Fall zu lösen.
Leider hat das mit der „Mystery Cabin“ nicht geklappt. Wir haben das Tablet und diverse Utensilien erhalten und unsere erste Aufgabe, nämlich die Kabine finden, in der das ganze stattfinden soll, gemeistert. Blöderweise ließ uns dann die Technik im Stich und wir konnten nicht starten. Nach kurzer Rücksprache mit dem Ausflugscounter müssen wir diesen Freizeitspaß auf einen anderen Tag verschieben; aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

Da unser Zeitplan nun etwas durcheinander gewirbelt wurde, sind wir erst einmal ins Fuego zum Mittagessen gegangen, bevor wir dann, etwas früher als gedacht, vom Schiff runter sind, um den Hausberg Aksla zu besteigen. Nach dem nächsten Foto mit den lieben Fotografen von AIDA sind unsere Mädels, inkl. Yvonne, direkt auf den Taxistand zugelaufen; ob das wohl abgesprochen war :-).

Der Plan war also mit dem Taxi hochzufahren, um dann die 418 Stufen nach unten zu laufen.

Bevor es aber wieder nach unten ging, sind wir auf den ein oder anderen Fels gestiegen, um die Aussicht zu genießen. Norwegen ist einfach atemberaubend.

Auf dem Weg nach unten haben wir dann auch immer mal ein kleines Päuschen eingelegt; weniger weil wir nicht mehr konnten, als vielmehr deshalb weil an jedem Punkt die Aussicht so fantastisch war und man einfach jede Sekunde genießen muss.

War es zu Beginn unseres Abstiegs noch etwas bewölkt, klarte der Himmel immer weiter auf und als wir unten angekommen waren, war der Himmel blau und die Sonne schien, genauso wie sie es gestern schon in Stavanger gemacht hat.

Wir sind durch den „Byparken“ Park gelaufen und haben uns in Hafennähe diverse Souvenirshops angeschaut und Alesund weiter zu Fuß erkundet. Yvonne entdeckte ein Einkaufszentrum, welches wir, mit der Hoffnung auf einen Drogeriemarkt betraten. Und wir wurden fündig, die zu Hause vergessene Handcreme konnte hier gekauft werden; Yvonne war glücklich. Unsere Mädels wollten dann unbedingt wieder zurück an Bord, da sie in den Pool wollten. Also ging es zurück, mit einem kleinen Umweg an einem kleinen Hafen vorbei, den wir bereits vor drei Jahren entdeckt hatten, aber nur aus dem Reisebus. Dort haben wir Melanie und ihre Familie wieder getroffen und uns kurz darüber ausgetauscht was man hier in Alesund so sehen kann. An Bord angekommen zogen sich die Mädels um und sprangen in den Lazy-River.

Lyas Wunsch war es heute zur Kids Disco zu gehen, da dort Itzi angekündigt war. Bevor wir uns aber ins Four Elements aufmachten, hielten wir noch an zwei Fotostationen und holten unser Zertifikat, sowie die Fotos der Brückenführung ab. Nachdem Lya Fotos von Itzi gemacht hatte, ging es zum Abendessen ins Weite Welt Restaurant. Heute wollen wir etwas früher ins Bett, da morgen der Geiranger Fjord ansteht; nichtsdestotrotz musste zum Schluss noch ein Stopp an der Scharfen Ecke eingelegt werden.

Ein absolutes Highlight zum Tagesabschluss erwartete uns aber noch gegen 22.15 Uhr; das Schwestern-Treffen mit der AIDAnova. Es war wirklich beeindrucktend wie dieses große Schiff aus der Ferne auf uns zu kam und dann an uns vorbei fuhr. Es ist wirklich faszinierend, wie die Menschen an Bord dieses Ereignis feiern. Die Typhone der beiden Schiffe erklangen und die Menschen jubelten sich zu. Die AIDAnova fuhr dem Sonnenuntergang entgegen und wir warteten, bis sie nicht mehr am Horizont zu sehen war.

Gelaufen sind wir heute 24.197 Schritte. Davon 418 Treppenstufen nach unten vom Aksla in den Byparken Park. Nun sind wir auf dem Weg nach Geiranger, einem, wenn nicht sogar dem, Highlight jeder Tour durch Norwegen’s Fjorde. Wir wollen unbedingt gegen 5:00 Uhr aufstehen und uns auf den Balkon setzen, wenn die AIDAprima in den Fjord hineinfährt und die Berge so nah sind, als das man das Gefühl bekommt sie anfassen zu können.
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